Arbeitsgruppe Energiesysteme

Einzelgebäude

Bauherren bietet sich heute eine Vielzahl neuer Lösungen zur Bereitung des benötigten Warmwassers sowie der Wohnraumtemperierung. Neben Fragestellungen zur richtigen Systemkonfiguration ist hierbei auch die Thematik überdimensionierter und damit kostenintensiver Anlagentechnik von Bedeutung.

Die Anlagentechnik muss auf das Gebäude und dessen geringen Energieverbrauch ausgerichtet sein. Ein integriertes Energiesystem, dessen einzelne Komponenten PV, Batterie, Wärmepumpe, thermische Speicher und u.U. Solarthermie aufeinander abgestimmt sind, erfordert auch eine Anpassung der einzelnen Komponenten an das Gesamtsystem. Um das ideale Gesamtsystem zu ermitteln werden daher im Rahmen der angestrebten Technologieentwicklung Systemsimulationen durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Simulationen dienen im Anschluss als Zielvorgaben für die Komponentenoptimierung.

SONY DSC

(1) Haus mit Photovoltaikdach

Solartermie PV Bege

(2) Haus mit Photovoltaik links und Solarthermie rechts

Siedlung

Für eine Plusenergiesiedlung müssen optimale Energiekonzepte entwickelt werden. Die Arbeitsgruppe Energiesysteme erarbeitet das Konzept für eine Plusenergiesiedlung in der Region 10.Welche Siedlungstypen sind mit welchen Energiekonzepten sinnvoll?

Was ist eine Plusenergiesiedlung?

Es gibt noch keine einheitliche Definition von Plusenergiesiedlungen. Jedoch zeichnen sich diese durch eine höhere Effizienz von Synergien im Verbund aus. Die Energiebilanz von Plusenergiesiedlungen ist positiv, das bedeutet, die Siedlung produziert mehr Energie, als sie tatsächlich verbraucht. Dabei ist es nicht wichtig, dass alle Gebäude Plusenergiegebäude sind.

Comic Plusenergiegebäude(3) Die Plusenergiesiedlung Quelle Stefan Prokupek www.e-genius.at.

Wie könnte ein Konzept einer Plusenergiesiedlung aussehen?

Beispiele:

Aufteilung der Energieerzeuger Verbund

(4 ) Beispiel einer vernetzten Siedlung

Erklärung Farben: Gelb -Photovoltaik; Helles Rot – Solarthermie ; Rot – Wärmenetz; Dunkles Gelb – Stromnetz

Die Häuser in Bild 4 sind mit unterschiedlicher Anlagentechnik ausgestattet und untereinander durch das Strom- und Wärmenetz verbunden. Produziert ein Haus zu viel Strom, kann dieser über das Stromnetz geleitet und von einem anderen Haus verbraucht werden. Zusätzlich kann der Strom im Haus durch eine Batterie gespeichert werden. Benötigt der Hausbesitzer Strom wenn keine Sonne scheint, kann er den gespeicherten Strom aus der Batterie nutzten.

Mit E-Tankstelle

( 5) Beispiel einer vernetzten Siedlung  mit E-Tankstelle „Energy Hub“

Die Darstellung auf Bild 5 zeigt den gleichen Verbund wie in Bild 4, jedoch mit Integration einer E-Tankstelle. Hier hat nicht mehr jedes Haus einen eigenen Batteriespeicher. Produzierter Strom wird in einer zentralen Batterie gespeichert. Die Abgabe von überflüssiger Wärme kann ebenfalls in einen zentralen Wärmespeicher erfolgen.

Das Plakat der Arbeitsgruppe Hülle finden sie hier Plakat EST

Folgende Firmen wirken bei der Arbeitsgruppe Energiesystemtechnik mit:

Stadtwerke Ingolstadt                       Rationtherm     Bauer

Geko                          Bergsteiner 1                          B und S Wärmetechnik

Lubich

Zurück zur Technologie